In vielen Häusern denken wir zuerst an Feuchtigkeit als Hauptproblem. Doch im Laufe der Zeit wurde klar, dass oft noch ein weiterer, weitgehend unbekannter Risikofaktor eine Rolle spielt: Radon, ein radioaktives Edelgas, das unbemerkt in unsere Atemluft gelangen kann.
Radon entsteht beim natürlichen Zerfall von Uran, das in vielen Böden und Gesteinsschichten vorkommt. Das Gas dringt aus dem Erdreich nach oben, wandert durch Risse, Fugen oder Leitungsdurchführungen und gelangt schließlich in Innenräume, wo wir es einatmen. Dort beginnt die eigentliche Gefahr. In der Lunge zerfällt Radon weiter und gibt Alpha-Strahlung ab, die Zellen schädigen und langfristig zu Krebs führen kann. Besonders problematisch: Auch die Zerfallsprodukte des Radons lagern sich im Lungengewebe ab und bestrahlen es wiederholt.

Radon gilt daher als zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs, direkt nach dem Rauchen. Und weil das Gas weder riecht noch schmeckt noch sichtbar ist, bleibt es oft über Jahre unentdeckt. Genau deshalb haben wir ein Radon-Messgerät entwickelt, das privaten Haushalten echten Schutz ermöglichen soll.
5 wichtige Fakten über Radon
Die Radonbelastung in den Gebäuden ist regional sehr unterschiedlich verteilt. Es gibt Gegenden in Deutschland, in denen durchschnittlich mehr Radon vorkommt als in anderen. So z.B. in den Mittelgebirgen, Schwarzwald, Bayrischen Wald, Harz und den Alpen.
- Die Belastung variiert stark nach Region. In manchen Gegenden Deutschlands tritt Radon häufiger auf, etwa in Mittelgebirgen, dem Schwarzwald, dem Bayerischen Wald, dem Harz oder den Alpen.
- Auch außerhalb bekannter Radongebiete kann die Belastung hoch sein. Unsere eigenen Messungen ergaben im Firmenkeller rund 120 Bq/m³, während wenige Kilometer entfernt im privaten Keller Werte von etwa 700 Bq/m³ gemessen wurden – obwohl die Region laut Radonkarte als unauffällig gilt. Das hat uns deutlich gezeigt, dass Radon weit verbreiteter ist, als viele glauben.
- Radonwerte schwanken stark. Tageszeit, Jahreszeit und Wetter beeinflussen die Konzentration erheblich. Im Winter ist die Belastung in der Regel höher, weshalb langfristige Messungen unverzichtbar sind.
- Je dichter ein Gebäude, desto leichter sammelt sich Radon an. Lüften reduziert die Konzentration zwar kurzfristig, doch in unseren Messungen kehrte Radon oft schon nach wenigen Stunden zurück.
- Neu- und Altbauten können gleichermaßen betroffen sein. Die Bauweise allein schützt nicht vor Radon. Entscheidend sind Messung, Bewertung und gegebenenfalls technische Maßnahmen.
Die Lösung: das Radonsystem mit App-Anbindung
Mit der Radonsystem-App lassen sich Messgeräte komfortabel per Bluetooth oder über das Internet verwalten. Messdaten können ausgewertet, in Tages- und Monatsansichten dargestellt und als CSV-Datei exportiert werden. Die App steht sowohl im Play Store als auch im App Store zur Verfügung.

Die aktuellen Werte werden in Echtzeit angezeigt, inklusive der gemessenen radioaktiven Zerfälle. Entscheiden Sie sich für die WLAN-Variante, verbinden Sie das System direkt mit Ihrem Router und können Ihre Radonwerte weltweit abrufen. Die Daten werden in einer Cloud gespeichert – ideal für Orte, die Sie nicht regelmäßig aufsuchen, wie Ferienhäuser oder vermietete Immobilien.
So behalten Sie die Kontrolle über ein Risiko, das man weder sehen noch riechen kann, aber über dessen Folgen man gut informiert sein sollte.


